Paten gesucht
FAITH MNYAZI WUGOMA, geboren 19. Juni 2011

Faith hat Mitte Januar mit dem Besuch unserer Grade 10 (10. Schulstufe) in der Senior Secondary School im naturwissenschaftlichen Zweig begonnen.
Das Mädchen kommt aus einer Familie bestehend aus Vater Frederick, Mutter Emilly sowie 4 Geschwistern. Das Heimatdorf ist Vikwatoni, in der Nähe von Mombasa. Beide Eltern sind Tagelöhner.
Die Familie wohnt in einer Lehmhütte, es gibt keinen Stromanschluss und das Wasser muss von weit weg hergeholt werden. Gekocht wird auf 3 Steinen vor der Hütte, Brennstoff ist Feuerholz. Die Hütte hat keinerlei Ausstattung – die Familie sitzt und schläft auf Matten am Boden.
Faith machte einen sehr guten Aufnahmetest und wir gaben ihr gerne einen Freiplatz, wofür sie äußerst dankbar ist. Sie fühlt sich sehr wohl bei uns im Internat, wo sie zum ersten Mal ein Bett, elektrisches Licht und Fließwasser hat, sowie täglich 3 Mahlzeiten bekommt.
Faith belegte in diesem Jahr den ersten Platz in dem Wettbewerb, der von der National Authority for the Campaign Against Alcohol and Drug Abuse (NACADA) organisiert wurde. Sie setzte sich gegen ein Rekordfeld von 1.153 Schülerinnen und Schülern aus 132 Schulen in 39 Counties durch.
Nach der Schule würde sie gerne Medizin studieren. Faith sucht zwei Paten, die mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, ihre Ausbildung zu sichern und ihr Talent weiter zu fördern. Eine Patin wurde heute, am 29 Juli gefunden. DANKE Cornelia!
Faith Munyazi wurde außerdem als beste Autorin in der Kategorie „Rolle der Schulen bei der Schaffung sicherer und drogenfreier Lernumgebungen“ ausgezeichnet. Weitere Informationen über den Wettbewerb finden Sie unter Aktuelles – Albstadt Helping Hands .
EUSTUS KIMOTHO NDUNG’U, geboren 18. Oktober 2011

Der 14-jährige Eustus hat am 20. Januar mit dem Besuch unserer Klasse 10, das ist die erste Klasse High School/Senior Secondary, begonnen. Es ist dies die erste Klasse, die nach dem neuen Lehrplan unterrichtet wird und es herrscht in ganz Kenia Chaos. Erst jetzt werden langsam die ersten Bücher gedruckt und an vielen Schulen hat der Unterricht noch nicht begonnen. Bei uns wurden Anfang März die frisch gekauften Bücher ausgegeben und es wurde von Anfang an unterrichtet.
Er wohnt bei uns während der gesamten Schulzeit im Internat und fährt nur während der Schulferien nach Hause.
Seine Eltern sind seit 2023 geschieden. Vater Joseph ist ins Hochland Kenias gezogen und kümmert sich nicht um seine Familie. Mutter Lilian kauft frühmorgens Gemüse am Großmarkt ein und verkauft es am Straßenrand in Mtwapa.
Eustus hat einen älteren und einen jüngeren Bruder.
Er ist ein höflicher, aufgeschlossener Junge, der bereits lebhaft am Unterricht teilnimmt. Er möchte einmal einen technischen Beruf, zB als Ingenieur, ergreifen. Eustus sucht zwei Paten, die mit ihrer Unterstützung dazu beitragen, seine Ausbildung zu sichern und Träume zu verwirklichen.
MWALIMU SAMINI JEFWA, geboren 3. August 2007

Mwalimu hat Mitte Januar mit dem Besuch unserer Grade 10 (10. Schulstufe) in der Senior Secondary School begonnen. Es ist dies die erste Klasse, die nach dem neuen Lehrplan unterrichtet wird und es herrscht in ganz Kenia Chaos. Erst jetzt werden langsam die ersten Bücher gedruckt und an vielen Schulen hat der Unterricht noch nicht begonnen. Bei uns wurden Anfang März die frisch gekauften Bücher ausgegeben und es wurde von Anfang an unterrichtet.
Eigentlich überschritt der Junge bereits die Altersgrenze für unsere 10. Klasse, doch er beeindruckte uns nicht nur durch seine Leistung, sondern auch durch seine Beharrlichkeit, dass er unbedingt eine weitere Ausbildung braucht und nicht Tagelöhner so wie der Rest seiner Familie sein kann. Er hatte ein Jahr zu spät mit der Schule begonnen und verlor dann ein ganzes Schuljahr, weil er wegen mangelnder Schulgebühren zu lange zuhause geblieben war und nicht zu den Jahresabschlussprüfungen antreten durfte.
Mwalimu lebt mit seiner großen Familie – Vater, Mutter und 10 Kinder – in Bamba, das ist „am Ende der Welt“, selbst für Kenianer. Das Gebiet ist abgeschieden, trocken und äußerst arm. Seine Eltern arbeiten als Tagelöhner auf Farmen – wenn es regnet. Im Moment hoffen alle auf eine ergiebige Regenzeit, damit es Arbeit gibt.
Er ist ein äußerst netter, höflicher Junge, der für die Chance, die er nun bekommen hat, dankbar ist. Er fühlt sich sehr wohl bei uns im Internat, wo er zum ersten Mal elektrisches Licht, Fließwasser und täglich 3 Mahlzeiten bekommt.
Er möchte später einmal Medizin studieren und in seiner Heimatgemeinde als Arzt arbeiten, denn dort gibt es kaum medizinische Versorgung. Mwalimu sucht zwei Paten, die mit ihrer Unterstützung dabei begleiten, seine Ausbildung fortzusetzen.
Phoebe Safari – Paten gefunden!


Phoebe und ihre beiden Geschwister leben mit Mama und Oma in Schulnähe. Im einzigen Raum der winzigen Lehmhütte gibt es nur ein Bett mit den Resten einer Matratze. Dort schlafen Phoebe und Oma, die anderen schlafen auf dem Boden. Der Vater war gewalttätig und hat die Familie verlassen. Er brachte eine neue Frau ins Haus, so dass die Mutter Phoebes (Rato) zu ihrer eigen Mutter ziehen musste. Es ist sehr schwierig, einen Job als Tagelöhnerin zu finden und oft bleibt die Familie hungrig. Wenn gekocht wird, dann ist es ein Maisbrei – Maismehl und Wasser. Gekocht wird auf drei Steinen vor der Hütte. Wasser muss in Kanistern gekauft werden, die Toilette wird von der ganzen Siedlung benützt. Für Phoebe suchen wir ganz dringend liebe Pateneltern, damit sie ab dem neuen Jahr bei uns zur Schule gehen kann.



Arden, geboren am 11. Februar 2022 – Paten gefunden!


Er wohnt mit seiner Mutter Janet, seinen Großeltern und vielen Onkeln und Tanten, die fast alle noch nicht erwachsen sind, in einer 2-räumigen Lehmhütte ca 5 km von der Schule entfernt. Der Vater hat seine Freundin verlassen, als diese schwanger wurde und kümmert sich nicht um seinen Sohn. Die Lebensumstände sind sehr schlecht, in der Familie hat niemand einen Job außer immer wieder einmal Tagelöhnerarbeiten auf den umliegenden Feldern. Die Familie hat zwei Hennen und einige Küken. Das mehrmals tägliche Wasserholen für die 8 Personen der Familie dauert jeweils 30 Minuten (einfache Richtung) und das Wasser ist auch salzhaltig. Das Dach ist löchrig und während der Regenzeit ist es in der Hütte immer nass. Gekocht wird in einem Unterstand aus Lehm auf drei Steinen. Meist gibt es nur eine Mahlzeit täglich – einen Brei aus Maismehl und Wasser. Nach längeren Regenfällen suchen die Frauen der Familie nach Wurzeln und Kräutern in der Umgebung, um die Mahlzeiten aufzubessern.
Eseri Damaris, geboren am 1. Juli 2022 – Paten gefunden!


Eseri wohnt mit ihrer Mutter Joyce und 5 Geschwistern ca 25 Gehminuten von der Schule entfernt. Joyce verkauft an der Straße gebratene Kartoffeln um den Lebensunterhalt ihrer Kinder mehr schlecht als recht zu sichern.
Der Vater verstarb vor 3 Jahren.
Die Mutter fand Unterschlupf bei ihrer Mutter. Die einräumte Lehmhütte mit Wellblechdach ist in einem schlechten Zustand und hat nicht einmal eine Türe, sondern nur ein Stück Wellblech vor der Öffnung.



Weslay Kinde, geboren 29. April 2022 – Paten gefunden!


Der 3- jährige Weslay lebt mit Vater Levis und Mutter Hadija und 2 Geschwistern in einer einräumigen Lehmhütte mit Wellblechdach.
Der Vater ist Tagelöhner, die Mutter hat eben ein Baby bekommen.
Bruder Wizlyne kommt im Januar in unsere erste Klasse Grundschule.
Die Familie hat ein Bett, auf dem die Mutter mit dem Baby schläft. Die beiden Jungen schlafen am Boden.



Mary Karisa, geboren am 25. Oktober 2021- Paten gefunden!


Die 4-jährige Mary ist das jüngste Kind einer Familie mit 7 Kindern. Sie hat zwei Schwestern und 4 Brüder, die alle frühzeitig die Schule verlassen mussten, weil die Eltern keine Gebühren zahlen konnten. Die einzige Hoffnung war, dass Mary einen Schulplatz bei uns bekommt. Vater Karisa findet als Tagelöhner kaum Arbeit, Mutter Fatima sucht Feuerholz und geht weiter Strecken, um ein Bündel verkaufen zu können. Auch um Wasser muss sehr weit gegangen werden. Die 2-räumige Lehmhütte der Familie, welche ca 5km von der Schule entfernt ist, hat 2 Räume und ein Wellblechdach. Es gibt nur einen Plastikstuhl und einen behelfsmäßigen Tisch als Ausstattung.
Geschlafen wird auf Säcken am Boden.



SABASTIAN KIRAGA, geboren 11. Februar 2022 – Paten gefunden!


Der 3-jährige Sabastian wohnt mit seinem Vater Majaliusa und 3 Geschwistern in Schulnähe. Die älteste Schwester Amina (12) ist körperlich und geistig beeinträchtigt und sitzt im Rollstuhl. Brenda (8) und Isac (6) fingen spät mit der Schule an und werden immer wieder nach Hause geschickt, weil das Schulgeld nicht bezahlt werden kann. Beim Lernen sind sie weit hinten. Mutter Pendo hat die Familie verlassen, weil sie mit der Behinderung der Tochter überfordert war. Der Vater ist nun alleine für die Kinder da und es fällt ihm schwer, seinem Job als Motorrad-Taxifahrer nachzugehen, weil Amina Betreuung braucht und er auch für die anderen Kinder alleine sorgen muss. Er hat keinerlei Hilfe von Verwandten oder Nachbarn.
Die Familie wohnt in einer einräumigen, unfertigen Hütte mit einem Dach aus teils Wellblech, teils Kokosblättern und Planen. Die Ecken sind zur Verstärkung gemauert, ein Teil besteht aus Lehm, ein anderer aus Korallensteinen. Es gibt ein Bett mit den Resten einer Matratze und eine alte Matratze am Boden. Gekocht wird auf 3 Steinen mit Feuerholz. Strom ist keiner vorhanden, es kann aber eine Solarlampe gemietet werden. Mit ca 100 Kenya shilling (70 Cent) pro Tag ist dies jedoch meist zu teuer. Gesundheitlich geht es Sabastian gut. Der Junge freut sich schon sehr auf den Besuch der Babyklasse unseres Kindergartens im neuen Jahr.



